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Mumbai

Shownotes

Indiens wirtschaftliches und kulturelles Zentrum...
Mach's dir bequem und kuschel dich ein!

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Die Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mumbai
Inhalte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Bevölkerungsreichste Metropole Indiens auf einer Insel im Arabischen Meer, Mumbai.

00:00:08: Bis zum Jahr nineteenhundertfünfundneunzig offiziell als Bombay bekannt fungiert Mumbai als Hauptstadt des indischen Bundesstaates Maharashtra.

00:00:19: Gelegen auf der Insel Sal Z bildet die Metropolen das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des gesamten Subkontinenz.

00:00:29: Mit einer Einwohnerzahl von über zwanzig Millionen im Stadtgebiet und fast neunundzwanzig Millionen in der Metropolregion zählt sie zu den bevölkerungsreichsten Orten der Erde.

00:00:41: Zahlreiche historische Gebäude im Stadtzentrum, welche Einflüsse britischer- und indischer Baustile vereinen gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe.

00:01:00: leitet sich wahrscheinlich von der portugiesischen Bezeichnung für eine gute Bucht ab.

00:01:06: Gleichzeitig verwendete die lokale Bevölkerung jedoch stets die Bezeichnungen Mumbai, die eine Verbindung zur regionalen Hindu-Göttin Mumba Devi und dem maratischen Wort Für Mutter herstellt.

00:01:19: Im August nineteenhundertsechsundneunzig wurde schließlich die offizielle Umbenennung durch den Stadtrat beschlossen um die historische Bezeichlung wiederherzustellen.

00:01:30: Diese Entscheidung erhielt kurz darauf die Zustimmung der Regierung von Maharashtra und wurde ein Jahr später vom indischen Parlament in Neudeli bestätigt.

00:01:40: Heutzutage werden im Alltag oft beide Namen nebeneinander verwendet, wobei einige öffentliche Institutionen wie Die Börse oder Der Hue Gerichtshof weiterhin den alten Namen in ihrer offiziellen Bezeichnung führen.

00:01:56: Während Bildungseinrichtungen wie die größte Universität der Stadt den neuen Namen übernommen haben.

00:02:03: Geografische Lage An der Westküste Indiens liegt die Stadt durchschnittlich etwa elf Meter über dem Meeresspiegel, direkt am Arabischen Meer.

00:02:14: Das administrative Gebiet umfasst eine Fläche von rund sechshundert Quadratkilometern und erstreckt sich über den südlichen Teil der Insel Salzet.

00:02:24: Während das Stadtzentrum auf einer schmalen Halbinsel im Süden liegt befinden sich die Außenbezirke weiter im Norden.

00:02:32: Das Gelände ist überwiegend flach, wird jedoch von einzelnen Erhebungen unterbrochen, die eine Höhe von fast fünfhundert Metern erreichen.

00:02:42: Innerhalb des Stadtgebietes liegen drei größere Seen sowie die Flüsse Oshivara und Mithi.

00:02:50: Im Osten wird die Region durch den flachen Küstenstreifen des Kongkarn begrenzt hinter dem die steilen Hänge der Westgaz empurragen.

00:02:59: Zur weitläufigen Metropolregion gehören neben dem Kerngebiet auch weitere bedeutende Städte wie Tane und Navi-Mumbai.

00:03:09: Klima Die klimatischen Bedingungen in der Region sind tropisch geprägt, wobei die Nähe zum Meer für relativ ausgeglichene Temperaturen sorgt.

00:03:21: Über das Jahr verteilt liegt der Mittelwert bei ca.

00:03:24: siebenundzwanzig Grad Celsius.

00:03:26: Während der Januar mit rund vierundzwanzig Grad Celsius als kühlster Monat gilt, steigen die Temperaturen im Mai auf durchschnittlich fast dreißig Grad an.

00:03:37: Maßgeblich bestimmt wird das Wetter jedoch vom Sommerlichen Monsun, der von Juni bis September für erhebliche Niederschläge sorgt.

00:03:46: In dieser Phase fallen etwa fünfundneinzig Prozent der jährlichen Regenmenge von insgesamt eintausend siebenhundert Millimetern.

00:03:54: Heftige Regenfälle führten in der Vergangenheit, wie im Juli, zu massiven Überschwemmungen und Schäden an der Infrastruktur.

00:04:05: Die Monate zwischen Dezember- und Februar gelten als trocken und weisen angenehmere Höchstemperaturen von etwa achtundzwanzig Grad auf bevor die Hitze im Frühjahr wieder zunimmt – Umweltprobleme!

00:04:21: In der dicht besiedelten Metropole stellen die Entsorgung von Abfällen und die Reinigung von Abwässern eine enorme Herausforderung dar.

00:04:30: Da mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Gebieten ohne regulären Wasseranschluss oder Kanalisation lebt, entstehen regelmäßig gesundheitliche Risiken durch verschmutztes Wasser.

00:04:42: Während des jährlichen Monsoons verschärft sich die Situation wenn Regenmassen Müll in die Entwässerungssysteme spülen und diese verstopfen.

00:04:52: Ein weiteres ernsthaftes Problem ist die hohe Luftverschmutzung durch Feinstaub, der vor allem von Industrieanlagen, Kraftwerken und dem dichten Verkehr verursacht wird.

00:05:04: Trotz eines ausgebauten Eisenbahnnetzes tragen zahlreiche Busse- und Privatfahrzeuge zur Belastung bei.

00:05:12: Ursprung Die geografische Gestalt der heutigen Halbinsel im Süden die bereits vor Jahrhunderten begannen.

00:05:25: Ursprünglich bestand das Gebiet aus sieben separaten Inseln, die eine zentrale Lagune umschlossen.

00:05:32: Erst durch intensive Aufschüttungen wurden diese Inselne bis zum Jahr eighteenhundertzeigundsechzig zu einer zusammenhängenden Landmasse vereint und später im zwanzigsten Jahrhundert auch mit den nördlichen Inselnen Salzedt- und Trombet verbunden.

00:05:48: Archäologische Funde deuten darauf hin dass die Inselgruppe bereits in der Steinzeit besiedelt war.

00:05:55: Vor etwa drei Tausend Fünfhundert Jahren bewohnten Kolifischer die Region, bevor erste arische Siedler im achten Jahrhundert vor Christus eintrafen.

00:06:05: Über die folgenden zwei Jahrtausende gehörte das Gebiet verschiedenen Reichen an – darunter der Maurier-Dynastie und den Chalukias, die nach einer buddhistischen Phase den Hinduismus widerstärkten.

00:06:18: Ab dem achten Jahrhundert ließen sich jüdische und persische Flüchtlinge an der Westküste nieder.

00:06:25: Im dreizehnten Jahrhundert gründete König Raja Bimdev ein eigenständiges Königreich, und errichtete Befestigungsanlagen auf der Insel Mahim.

00:06:35: Später im Jahr thirteenhundertachtundvierzig geriet die Siedlung unter muslimische Herrschaft und wurde Teil des Sultanats Gujarat – portugiesische Kolonialzeit.

00:06:49: Im Jahr Fünfzehnhundert acht erreichte der portugiesische Entdecker Francisco de Almeida den natürlichen Hafen der Insel Bombay und nannte den Ort aufgrund seiner geschützten Lage Bombahia.

00:07:04: Nachdem die Portugiesen im Jahr Fünftzehnhundertdreißig die Festung Basséin erobert hatten, schloss der bedrängte Sultan von Gujarat ein Bündnis mit ihnen.

00:07:14: Durch einen Vertrag wurden die Inseln Bombay, Salzedt und weitere Gebiete im Dezember, fifteenhundertvierunddreißig an die portugiesische Krone übertragen.

00:07:26: Damit begann eine über vierhundert Jahre andauernde Ära europäischer Vorherrschaft.

00:07:32: Die Kolonisten errichteten Handelsstationen und führten ein Pach-System ein bei dem Ländereien an katholische Orden vergeben wurden.

00:07:41: Viele Einheimische nahmen in dieser Zeit den christlichen Glauben an.

00:07:46: Besonders die Orden der Franziskana und Jesuiten Erlangten durch den Gewürzhandel großen Reichtum und Einfluss.

00:07:54: Ihre religiöse Intoleranz gegenüber Hindus und Muslimen führte jedoch zu Spannungen, und schwächte letztlich die portugiesische Position – was den späteren Machtwechsel zugunsten der britischen Krone begünstigte.

00:08:08: Britische Kolonialzeit Nachdem englische Kaufleute Ende des sechzehnten Jahrhunderts die Küste erreichten und die porturgiesische Flotte sechzenhundertzwölf besiegten.

00:08:20: Viel Bombay-Sechzehnhunderteinundsechzig als Mitgift durch den Heiratsvertrag zwischen König Karl II.

00:08:28: und Katharina von Braganza an die britische Krone.

00:08:32: Wenig später, an die Ostindienkompanie verpachtet, entwickelte sich die Stadt unter Gouverneur Gerald Orngier ab den Sechzehnhundertsiebzigerjahren durch gezielte Zuwanderung verschiedener Kulturen zum Verwaltungssitz.

00:08:46: Trotz Rückschlägen wie dem großen Stadtbrand von Achtzehnthundertdrei Wuchs die Metropole stetig.

00:08:53: Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurden die sieben Inseln durch Landgewinnung vereint.

00:08:58: Der wirtschaftliche Aufstieg zum Welthandelszentrum wurde durch die erste Eisenbahnlinie Asiens, Achtzehnhundertzweiundfünfzig – den Baumwollboom während des US-Setzessionskrieges und der Eröffnung des Suezkanals, Aachzehnhuntertneunundsechzig besiegelt.

00:09:18: Gleichzeitig wurde Mumbai ein Zentrum des indischen Unabhängigkeitskampfes unter Mahatma Gandhi.

00:09:24: Bis die britische Herrschaft im Februar, und mit dem Abzug der Truppen durch das Gateway of India endete.

00:09:33: Nach der Unabhängigkeit.

00:09:36: Nachdem Indien im Jahr, und seine Unabhangigkeit erlangt hatte, festigte die Stadt ihre Rolle als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum.

00:09:48: Im Jahr nineteenhundertsechzig wurde sie zur Hauptstadt des neu gegründeten Bundesstaates Maharashtra ernannt.

00:09:56: In Folge eines massiven Bevölkerungswachstums im zwanzigsten Jahrhundert geriet die städtische Infrastruktur zunehmend unter Druck.

00:10:05: Soziale Spannungen verschärften sich in den neunzehnhundertachtziger Jahren durch einen langwierigen Streik der Textilarbeiter, der zur Schließung vieler Fabriken und zur Verarmung tausender Familien führte.

00:10:18: In diesem Klima gewann die regionalistische Partei Schiff-Sena an Einfluss, die vor allem die Interessen der maratisch sprechenden Bevölkerung vertrat und sich gegen Zuwanderer sowie die muslimische Minderheit richtete.

00:10:33: Gewaltsame Ausschreitungen in den Jahren nineteenhundertvierundachzig und neunzehnhundertfünfundachtzig zeigten die tiefen gesellschaftlichen Risse in der Metropole – Einwohnerentwicklung Mumbais Bevölkerung wuchs seit der Kolonialzeit rasant.

00:10:51: Von nur zehntausend Menschen im Jahr sixteenhundertsechzig stieg die Zahl bis neunzehnhunderteelf auf über eine Million an.

00:11:01: Durch Eingemeindungen und massiven Zuzug lebten zweitausend elf bereits zwölf Komma fünf Millionen Menschen im Stadtgebiet und achtzehn Komma vier Millionen in der Metropolregion.

00:11:14: Mit einer Dichte von teils über onehundert vierzehntausend Menschen pro Quadratkilometer gehört die Stadt zu den am dichtesten besiedelten Orten weltweit.

00:11:24: Bis zum Mitte des Jahrhunderts könnte die Zahl auf über vierzig Millionen steigen.

00:11:30: Diese durch Migration geprägte Entwicklung schuf ein kulturelles Mosaik, in dem Maratheen und Gujaratis die größten Gruppen bilden – ergänzt durch Gemeinschaften aus ganz Indien sowie Nachbarstaaten wie Pakistan, Afghanistan und Nepal.

00:11:48: Sprachen In der kosmopolitischen Atmosphäre herrscht eine außergewöhnliche sprachliche Vielfalt die das Ergebnis stetiger Zuwanderung ist.

00:12:00: Als offizielle Amtssprache des Bundesstaates dient Marathi Das von etwa achtunddreißig Prozent der Bevölkerung gesprochen wird.

00:12:09: Eine zentrale Rolle nimmt zu dem Hindi ein dass als Muttersprache von rund zwanzig Prozent der Einwohner verwendet wird und durch den Einfluss der lokalen Filmindustrie, als wichtige Verkehrssprache dient.

00:12:23: Unter der muslimischen Gemeinschaft ist zudem das Eng mit dem Hindi-Verwandte Urdu weitverbreitet.

00:12:30: Die geografische Nähe zum Nachbarbundesstaat zeigt sich im Anteil von zwölf Prozent Gujarati Sprechenden.

00:12:38: Darüber hinaus bringen Einwanderer zahlreiche weitere Sprachen wie Tamil, Telugu oder Punjabi mit in den Alltag.

00:12:47: Obwohl Englisch nur für eine kleine Minderheit die Muttersprache darstellt, fungiert es als bedeutende Bildungs- und Verwaltungssprache.

00:12:56: Religionen Das religiöse Leben ist durch eine komplexe Struktur und ein breites Spektrum an Glaubensrichtungen geprägt.

00:13:05: Mit einem Anteil von etwa sixundsechzig Prozent stellen Hindus die größte Religionsgemeinschaft dar, gefolgt von einer bedeutenden muslimischen Minderheit von rund einundzwanzig Prozent.

00:13:19: Zudem leben Buddhisten, Jainas und Christen sowie kleinere Gruppen von Sikhs, Parsen und Juden in der Stadt.

00:13:28: Auffällig ist der hohe Anteil religiöser Minderheiten im Vergleich zu anderen indischen Großstätten.

00:13:34: Die Glaubensgemeinschaften der Jainas und Parsen üben trotz ihrer geringen Größe einen erheblichen wirtschaftlichen Einfluss aus.

00:13:43: Muslime sind in bestimmten Stadtvierteln besonders präsent, und prägen dort das soziale Gefüge.

00:13:50: Die christliche Gemeinde ist vor allem in der römisch-katholischen Kirche organisiert, deren Erzbistum bereits im neunzehnten Jahrhundert eingerichtet wurde.

00:14:00: Der Sitz des Erzbeschoffs gilt als wichtiger Standort der katholischen Kirche in Indien, dem mehrere Suffraganbistümer unterstellt sind.

00:14:10: Seit dem Jahr twenty-fünfundzwanzig gibt es zudem eine eigenständige Struktur für die syromalabarische Glaubensgemeinschaft in der Region – Stadtregierung und Politik.

00:14:23: Mumbai wird von einer gewählten Bürgermeisterin und einem ernannten Verwaltungsleiter geführt.

00:14:30: Der Stadtrat umfasst zweihundertundzwanzig gewählte Mitglieder, wobei feste Sitze für Frauen und Angehörige bestimmter Kasten reserviert sind.

00:14:40: Während der Rat über den Haushalt berählt liegt die letzte Entscheidungsgewalt beim Verwaltungsleiter.

00:14:46: Politisch ist die Stadt seit den neunzehnhundertachtiger Jahren stark von der Partei Schiff-Sena geprägt.

00:14:54: Diese setzt sich vorrangig für die einheimische maratische Bevölkerung ein und steht Zuwanderern kritisch gegenüber.

00:15:02: Auch die Partei Maharashtra Navirman Sena verfolgt ähnliche Ziele, was in der vielschichtigen Bevölkerung immer wieder zu Spannungen führt.

00:15:11: Chatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sankta Halaya Inmitten einer großzügigen Grünanlage liegt dieses bedeutende Museum – das ehemals nach dem Prince of Wales benannt war.

00:15:26: Das imposante Gebäude mit seiner markanten weißen Kuppel wurde im frühen zwanzigsten Jahrhundert errichtet.

00:15:33: Sein Baustil vereint indisch-islamische Elemente mit englischer Ziegelbauweise, die umfangreiche Sammlung umfasst wertvolle Gemälde, historische Waffen und kunstvolle Figuren, die bis in das dritte Jahrhundert vor Christus zurückreichen.

00:15:50: Jihangir Art Gallery In direkter Nachbarschaft zum großen Stadtmuseum befindet sich die bekannteste Galerie für zeitgenössische Kunst.

00:16:00: Sie wurde im Jahr nineteenhundert zweiundfünfzig durch private Initiative gegründet und bietet heute in mehreren Ausstellungsräumen Platz für nationale und internationale Kunstwerke sowie Kunsthandwerk.

00:16:15: National Gallery of Modern Art Seit dem Jahr neunzehnhundertsechsundneunzig präsentiert dieses Haus eine umfangreiche Sammlung moderner Kunstwerker aus Indien und anderen Teilen der Welt.

00:16:29: Durch regelmäßig wechselnde Ausstellungen wird hier zeitgenössische Kunst auf hohem Niveau gezeigt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

00:16:38: Dr.

00:16:39: Baudagilad Museum Bereits im Jahr eighteenhundert fünfundfünfzig wurde dieses Haus gegründet, womit es als das älteste Museum der Stadt gilt.

00:16:52: Ursprünglich lag der Fokus auf dem indischen Kunstgewerbe Doch heute dient es vor allem der Dokumentation der städtischen Geschichte.

00:17:01: Manibaban Gandhi-Sagrahalaya Dieses historische Gebäude diente Mahatma Gandhi über viele Jahre als Stützpunkt während seiner Aufenthalte in der Stadt.

00:17:14: Heute ist es eine Gedenkstätte, die eine wissenschaftliche Bibliothek sowie persönliche Gegenstände und Fotos aus dem Leben des Politikers beherbergt.

00:17:25: Kulabar An der südlichsten Spitze der Stadt erstreckt sich das Viertel Kulabar, dass seinen Ursprung auf einer der ehemaligen sieben Inseln hat.

00:17:36: Der Name leitet sich von den Kohli ab – den ursprünglichen Bewohnern der Region.

00:17:43: Heute prägen koloniale Wohnhäuser, zahlreiche Hotels und kleine Geschäfte das Bild dieses belebten Stadtteils.

00:17:51: Ein markantes Wahrzeichen ist das Gateway of India dass in den neunzehnhundertzwanziger Jahren zur Erinnerung an einen königlichen Besuch errichtet wurde.

00:18:01: Dieser Ort diente früher als Anlegestelle für Schiffe aus Europa und markierte, nineteenhundertachtundvierzig, den Abzug der letzten britischen Soldaten.

00:18:12: In unmittelbarer Nähe steht eine Statue des Marathenanführers Shivaji sowie das berühmte Hotel Taj Mahal Palace, das bereits im Jahr nineteenhundertdrei eröffnet wurde und seitdem viele prominente Gäste aus aller Welt beherbergte.

00:18:29: Gebäude am Ovalmeidan.

00:18:33: Das Stadtbild rund um den weitläufigen Ovalmaidan wird von bedeutenden Bauwerken aus der viktorianischen Zeit geprägt.

00:18:41: Auf der Grünfläche selbst finden fast täglich Cricket-Spiele statt.

00:18:46: Am Rand des Geländes steht eine Statue von Ambedkar, einer zentralen Figur für die Rechte der Kastenlosen.

00:18:54: Zu den architektonischen Höhepunkten zählen die Gebäude der Universität von Mumbai, die im neugotischen Stil errichtet wurden.

00:19:03: Besonders hervorzuheben sind die Convocation Hall mit ihren prächtigen Glasfenstern und der fünfundachtzig Meter hohe Raja Bay Clock Tower, der zwischen eighteenhundertneunundsechzig und achtzehnhundertdachundsiebzig erbaut wurde.

00:19:20: Ein weiteres imposantes Bauwerk ist das Gebäude des Hohen Gerichtshofs, dass zu den größten viktorianisch-gotischen Gebäuden der Stadt gehört.

00:19:30: In der Nähe befindet sich auch das historische Wotsons Hotel – ein selten Agusseisenbau, der Ende des neunzehnten Jahrhunderts aus London importiert wurde.

00:19:41: Dieses Gebäud erlangte historische Bedeutung als Ort der ersten Filmvorführung der Brüder Lumiere in Indien.

00:19:50: Fortviertel Im Herzen des südlichen Stadtteils liegt das Fortviertel, dass als wirtschaftliches Zentrum mit zahlreichen Banken und Geschäften dient.

00:20:01: Hier befindet sich der Chatrapati Chivaji Terminus – ein prachtvoller Bahnhofsbau aus dem späten neunzehnten Jahrhundert.

00:20:10: Das Gebäude ist ein herausragendes Beispiel für die Verbindung von viktorianischer Neogotik mit indischen Stihl-Elementen und wird durch eine markante Kuppel sowie aufwendige Steinreliefs geschmückt.

00:20:24: Aufgrund seiner architektonischen Bedeutung gehört es zum Weltkulturerbe.

00:20:30: Ein weiterer zentraler Punkt ist der Hut Atmatschauk, ehemals bekannt als Flora Fountain.

00:20:37: Dieser belebte Platz erinnert an die Freiheitskämpfer der Region und beherbergt eine Statue der Göttin Flora.

00:20:46: In diesem Viertel steht zudem die St Thomas Cathedral das älteste englische Gebäude der Stadt das bereits im Jahr seventeenhundertachzehn eingeweiht wurde.

00:20:56: Der nahegelegene Horniman Circle, wurde im neunzehnten Jahrhundert auf einer ehemaligen Grünfläche angelegt und ist von historischen Gebäuden umgeben – Altstadt.

00:21:10: Direkt nördlich des modernen Geschäftsviertels beginnt die Altstadt, die vor allem durch ihre lebhaften Basare-und engen Gassen geprägt ist.

00:21:19: Weiter im Norden schließen sich Stadtteile wie bei Kula an wo sich neben einem Zoo auch das älteste Museum der Stadt befindet.

00:21:29: Banganga.

00:21:31: Am südlichen Ende der Malabarhils liegt ein Viertel, dass für sein historisches Wasserbecken bekannt ist.

00:21:38: Das von Treppen gesäumte Bassin gehört zu einem Tempelkomplex und isst von zahlreichen kleinen Heiligtümern umgeben.

00:21:46: Trotz der umliegenden modernen Hochhäuser hat sich dieser Ort eine ruhige fast dörfliche Atmosphäre bewahrt Haji Ali Daga.

00:21:58: Auf einer kleinen Insel vor der Küste befindet sich eine Moschee und eine Grabstätte, die im fünftzehnten Jahrhundert errichtet wurde.

00:22:08: Sie ist dem heiligen Haji-Ali gewidmet – der laut Überlieferung während einer Pilgerreise verstarb.

00:22:15: Das weiße Bauwerk mit seinen Kuppeln ist über einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden, der jedoch nur bei Ebbe begehbar ist.

00:22:25: Legenden besagen dass der Sarg des Heiligen auf wundersame Weise genau an dieser Stelle an Land gespült wurde, woraufhin seine Anhänger das Mausoleum erbauten.

00:22:37: Elefantahöhlen Etwa eine Bootsstunde vom Festland entfernt liegen die Höhlentempel auf der Insel Elefanta.

00:22:47: Die Anlage wurde im achten Jahrhundert geschaffen und beherbergt beeindruckende Skulpturen, Der Name der Insel stammt von den Portugiesen, die dort einst eine große Elefantenstatue fanden.

00:23:04: Seit den späten nineteen hundertachziger Jahren gehören diese historischen Tempel zum Weltkulturerbe und werden regelmäßig von Besuchern aus aller Welt aufgesucht.

00:23:16: Parks!

00:23:18: Der über einhundert Quadratkilometer große Sanjay Gandhi-Nationalpark im Norden ist Mumbai's wichtigste grüne Lunge.

00:23:27: Er beherbergt neben den historischen Kanheri-Höhlen eine enorme Artenvielfalt, darunter eine wachsende Leopardenpopulation was gelegentlich zu Begegnungen in angrenzenden Wohngebieten führt.

00:23:41: Im Stadtzentrum bieten gestaltete Anlagen wie die hängenden Gärten auf dem Malabar Hill bekannt für ihre Tierfigurenhecken sowie der Kamala Nerupark und der Mahim Nature Park Erholung.

00:23:56: Die Ari Milk Colony zählt ebenfalls zu den größten und bedeutendsten Grünflächen innerhalb des dichten Stadtgefüges.

00:24:05: Freizeit- und Erholung Ein beliebter Treffpunkt am Meer ist der Marine Drive, eine bogenförmige Promenade die sich über mehrere Kilometer erstreckt.

00:24:17: In den Abendstunden wird sie aufgrund ihrer Beleuchtung oft als Halsband der Königin bezeichnet.

00:24:24: Hier befinden sich Sportanlagen und ein Aquarium.

00:24:28: Der angrenzende Chowpatty Beach dient regelmäßig als Schauplatz für öffentliche Versammlungen.

00:24:34: Weiter nördlich bietet der Juhu Beach weite Sandflächen, während entferntere Strände in den Außenbezirken Ruhe vor dem städtischen Trubel bieten.

00:24:45: Sport Cricket ist der leidenschaftlich verfolgte Nationalsport.

00:24:51: Große Arenen wie das Wankhede Stadium waren bereits Schauplatz von Weltmeisterschaften, während unzählige kleinere Plätze das Stadtbild prägen.

00:25:02: Ebenfalls populär ist Feldhockey, dessen lokale Vereine regelmäßig Nationalspieler stellen.

00:25:09: Neben Fußballklubs in der höchsten Liga und Sportangeboten wie Tennis, Squash oder Badminton ist Mumbai zudem ein Zentrum für den in Indien seltenen Rakbysport.

00:25:22: Abgerundet wird das Angebot durch Pferderennen auf der lokalen Rennbahn sowie Volleyball und Basketball.

00:25:30: Besondere Veranstaltungen!

00:25:33: Über das ganze Jahr verteilt, finden in der Stadt zahlreiche kulturelle und religiöse Feste statt.

00:25:41: Im Januar zieht das Banganga Musikfestival Künstler- und Besucher zu den historischen Tempeln am Wasserbecken auf dem Malabar Hill.

00:25:50: Ein kultureller Höhepunkt ist zudem das Elefantafestival bei dem klassische Tänze in den historischen Höhlen dargeboten werden.

00:25:59: Am ersten Mai feiert die Bevölkerung den Gründungstag des Bundesstaates Maharashtra.

00:26:06: Das bedeutendste religiöse Ereignis ist das Fest Ganesh Chaturthi im Spätsommer, dass dem Gott mit dem Elefantenkopf gewidmet ist.

00:26:16: Während dieser Tage herrscht in der gesamten Stadt eine außergewöhnliche Feststimmung, Im August erinnert der Tag der Revolution an den Aufruf Mahatma Gandhi's zur Unabhängigkeit.

00:26:31: Sportliche Höhepunkte bietet die Pferderensaison von November bis April, deren wichtigstes Ereignis das Indian Derby im Februar ist.

00:26:42: Diese Rennen locken ein großes Publikum auf die traditionsreiche Rennbahn – die als eine der bedeutendsten weltweit gilt.

00:26:50: Gastronomie Die kulinarische Landschaft ist ein Spiegelbild der vielen verschiedenen Kulturen, die in der Stadt aufeinandertreffen.

00:26:59: Es gibt eine enorme Auswahl an rein vegetarischen Lokalen mit Gerichten aus Gujarat oder Südindien neben Restaurants, die Fleischspezialitäten anbieten.

00:27:11: Besonders stark sind die Einflüsse der persischen und guanischen Küche – die eigene Gewürzmischungen- und Zubereitungsarten pflegen.

00:27:20: Als Grundnahrungsmittel dienen meist Reis und verschiedene Fladenbrute.

00:27:27: Wirtschaft & Handel – als wirtschaftliches Kraftzentrum Indiens vereint Mumbai.

00:27:34: Finanzen, Industrie und Handel Die Stadt beherbergt neben bedeutenden Banken und den wichtigsten Börsen des Landes auch Branchen wie den Maschinenbau die Textilherstellung und die Filmindustrie.

00:27:49: Ihr Naturhafen dient zudem als zentrale Drehscheibe für den indischen Außenhandel.

00:27:55: Das kommerzielle Leben ist dabei von starken Kontrasten geprägt, während historische Markthallen wie der Crawford Market und traditionelle Basare für Gold- und Textilien das Zentrum bestimmen dominieren in den außenbezirken moderne Einkaufszentren mit internationalen Marken das Bild Filmindustrie.

00:28:19: unter dem weltweit bekannten Namen Bollywood ist die hier ansässige Filmindustrie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und kultureller Botschafter.

00:28:28: Jährlich werden Hunderte von Filmen produziert, die überwiegend in Hindi-und Urdu gedreht werden.

00:28:35: Die Filme folgen oft einem speziellen Schema das verschiedene Genres wie Romantik, Action und Musik vereint um ein breites Publikum anzusprechen.

00:28:46: In den letzten Jahren näherten sich die Produktionsstandards westlichen Vorbildern an wobei steigende Kosten und Gagen die Produzenten vor neue wirtschaftliche Herausforderungen stellen.

00:28:58: Dennoch bleibt die Anziehungskraft des indischen Kinos ungebrochen, und erreicht Zuschauer weit über die Landesgrenzen hinaus.

00:29:07: Wohnen- und soziale Situation Mumbai ist von tiefgreifender sozialer Ungleichheit geprägt.

00:29:15: Während die wohlhabende Oberschicht in exklusiven Vierteln wie den Malabar Hills In luxuriösen, autark versorgten Hochhauskomplexen lebt existiert mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Slums oder auf der Straße.

00:29:29: Trotz der weltweit höchsten Milliardärstichte Asiens kämpfen Millionen Menschen darunter viele tägliche Zuwanderer aus ländlichen Regionen um das Existenzminimum.

00:29:41: In weitläufigen Siedlungen wie Daravi fehlen oft sauberes Trinkwasser, Elektrizität und sanitäre Anlagen was Krankheiten begünstigt und die Bewohner besonders anfällig für Naturereignisse wie den Monsun macht.

00:29:56: Aus Kostengründen leben viele Menschen auf engstem Raum nahe ihrer Arbeitsplätze.

00:30:02: Pläne der Verwaltung, slums durch moderne Bauten zu ersetzen stoßen wegen der Befürchtung von Vertreibungen auf Kritik.

00:30:10: Aufgrund dieser massiven Herausforderungen belegt die Stadt in internationalen Vergleichen zur Lebensqualität oft hintere Plätze Perspektiven.

00:30:22: Zukunftige Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung liegen vor allem im Bereich der Dienstleistungen und der Informationstechnik.

00:30:30: Große IT-Unternehmen haben bereits ihren Hauptsitz in der Stadt, und übernehmen Aufgaben für internationale Kunden.

00:30:38: Auch der Fahrzeugbau bietet durch die Nähe zu industriellen Zentren im Umland weiteres Potenzial.

00:30:45: Um als Forschungs- und Handelsstandort attraktiv zu bleiben sind jedoch massive staatliche Investitionen in die Infrastruktur notwendig.

00:30:55: Tourismus Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle für die Wirtschaft von Mumbai.

00:31:01: Mit vier Komma neun Millionen ausländischen Besuchern stand Mumbai, zwei Tausendsechzehn auf Platz siebenundzwanzig der meistbesuchten Städte weltweit.

00:31:12: Touristen brachten in selben Jahr Einnahmen von drei Komma sechs Milliarden US-Dollar.

00:31:18: Mobilität und Infrastruktur Mumbai ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt Westindiens.

00:31:26: International ist die Metropole über bedeutende Seehäfen und einen Flughafen angebunden, der aufgrund erschöpfter Kapazitäten derzeit durch einen Neubau in Navi-Mumbai ergänzt wird.

00:31:38: Das Fernverkehrsnetz umfasst zudem zwei Haupteisenbahnlinien – und eine der größten staatlichen Busflotten des Landes.

00:31:46: Der innerstädtische Nahverkehr dessen Wurzeln bis zu den Pferdestraßenbahnen des neunzehnten Jahrhunderts zurückreichen, wird heute maßgeblich von Bussen und der oft extrem überfüllten Vorortbahn getragen.

00:32:00: Zur Entlastung der Infrastruktur wird seit twenty-fourzehn ein modernes Metrosystem ausgebaut.

00:32:07: Ergänzt wird das Angebot durch Fährverbindungen die das Zentrum mit den umliegenden Küsten und Inseln verknüpfen – darunter die touristisch bedeutende Inselelevanta Bildung.

00:32:21: Die Stadt verfügt über eine Vielzahl angesehener Bildungseinrichtungen, darunter zwei große Universitäten und mehrere renommierte Forschungsinstitute.

00:32:33: Das Schulsystem ist stark von westlichen Einflüssen geprägt wobei Englisch in vielen Fächern als Unterrichtssprache dient.

00:32:41: Während staatliche Schulen gebührenfrei sind werden sie oft durch überfüllte Klassen.

00:32:50: Kostenpflichtige Privatschulen bieten meist eine bessere Ausstattung, sind jedoch für viele Familien unerschwinglich.

00:32:59: Der Bildungsweg beginnt für Kinder mit der Grundschule und führt über mehrere Stufen bis hin zur Möglichkeit eines Studiums.

00:33:07: Für die ärmere Bevölkerung stellt der Schulbesuch jedoch oft eine finanzielle Hürde dar, da Kinder früh zum Familieneinkommen beitragen müssen.

00:33:17: Dennoch ist die Metropole ein Magnet für Studenten und Forscher aus dem ganzen Land, die die modernen akademischen Einrichtungen und spezialisierten Institute nutzen möchten.

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